In den letzten Tagen ist viel passiert, ich habe viel erlebt und wenig geschrieben und merke einmal mehr, dass es mir an Kontiunität fehlt.

Künstlermarkt in Tel Aviv
Inzwischen bin ich um die Erfahrung reicher, das weder jiddisches noch äthiopisches Essen so wirklich meins ist. Momentan haben wir Sukkot (Laubhüttenfest) und alle Christen strömen ins Land und die Israelis aus dem Land, weil es Ferien sind und viele diese Chance nutzen und ins Ausland fahren. Auch wir in Yad Vashem arbeiten deswegen nur halbtags oder nehmen uns frei. Ich muss wirklich sagen, von den Arbeitszeiten bin ich gerade richtig zu den Feiertagen gekommen, so dass ich das alles miterleben kann. Wir haben die freien Tage genutzt und sind nach Tel Aviv gefahren, um uns dort den Künstlermarkt (jeden Dienstag und Freitag) anzusehen und danach nochmal ins Meehr zu hüpfen. Das war toll und ich muss sagen, ich war sehr begeistert. Der Markt war anders als der typische Shuk, den es überall gibt. Ganz viele Künstler standen da und haben ihre kreativen Ideen verkauft. Beim ersten Druchgang ging es nur: Wow, dass muss ich haben, wow, ist das toll…. Am Ende habe ich den Markt jedoch nur mit ein paar tollen Postkarten verlassen. Nach einem lecker Essen sind wir dann noch ins Mittelmeer baden gegangen. Das war toll. In Tel Aviv ist es ja um einiges schwüler als bei uns in Jerusalem und da war diese Abkühlung richtig klasse.
Außerdem haben wir uns die Davids Zitadelle angesehen, heute ein Museum am Jaffagate. Dabei ist mir wieder bewusst geworden, warum ich diese Stadt so liebe. Die Altstadt mit ihren Mauern aus Jerusalemstein sind einfach wahnsinnig beeindruckend.

Davids Zitadelle
![]() diesmal Hummus mit Pommes und Omlett |
Anschließend haben wir auf einem der Dächer in der Altstadt gegessen und den wundernaren Ausblick genossen. |
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Zum Abschluss des Tages haben wir uns noch an die Klagemauer gesetzt und einfach die Situation auf uns wirken lassen. Ich liebe es, dort zu sein und einfach den Menschen zuzuschauen. Mit welcher Inbrust wird hier (sicher, nicht NUR hier) zu Gott gefleht… |
![]() vor der Kotel/Klagemauer |
Zum Ende noch eine gute und eine schlechte Nachricht:
- Leider werden wir heute Abend den Abschied von Ina feiern. Sie war auch Volontärin in Yad VAshem und wird morgen wieder nach HAuse fliegen. Sehr sehr Schade, denn sie ist mir echt eine gute Freundin geworden und wir haben die letzten 4 Wochen eigentlich gemeinsam verbracht. Buh…
+ Meine Mum ist endlich nach ca. 2 Wochen aus dem Krankenhaus entlassen worden. Sie hofft noch auf die Wirkung der Medikamente, aber ich bin erstmal erleichtert, dass es ihr wieder ein wenig besser geht. Diese Situation war mein persöhnlicher worst-case (schlimmster Fall): Ich bin in Israel und meine Mutter muss wieder ins Krankenhaus. Er ist also eingetroffen. –> Ich stelle fest, ich liebe es neues Land und Leben zu entdecken, aber ich hasse es, von meinen Lieben getrennt zu sein.
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Ich schliesse mich auch mal meinem Bruder an: Kommentiert das mal, damit ich weiss, dass dies auch jemand liest.









